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Tinos
 

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Tinos

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Dicht an der Südspitze von Andros gelegen ist diese dem Marienkult geweihte Insel jedes Jahr im August Ziel von Pilgern aus ganz Griechenland, die hierher kommen um zu beten oder ein Gelübde einzulösen.
Ihren Höhepunkt erreichen die religiösen Festlichkeiten am 15. August zu Mariä Himmelfahrt, wenn die Menschen zu Tausenden in die Marienkirche strömen und sich auf den Strassen drängen, wo Händler wie bei jedem großen Volksfest ihre Ware feilbieten.

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Eine Gebirgskette, deren höchster Gipfel, der Tsiknias, im Altertum als der Sitz des Windgottes Äolos galt, durchzieht die Insel Tinos der Länge nach. Die flacheren Hänge sind terrassiert und die aufgeschichteten Steinmäuerchen, die die Felder voneinander trennen, wirken wie Wachttürme einer alten Burg. Die Küsten sind bald steil, und unzugänglich, bald zerklüftet und in malerische Buchten mit Sand- oder Kieselstrand gegliedert. Das Wahrzeichen von Tinos sind die pittoresken Taubenhäuschen. Sie sind, wie übrigens auch die gemauerten Dorfbrunnen überall auf der Insel, unter den geschickten Händen einheimischer Künstler über ihre eigentliche Funktion hinaus zu kleinen Kunstwerken geworden.

In Tinos, Inselhauptstadt und Hafen, leben heute die meisten Einwohner. Eine breite, mit Steinplatten ausgelegte Strasse führt vom Hafen direkt hinauf zur Wallfahrtskirche Panagia Evangelistria. Das imposante Bauwerk aus parischem und einheimischen Marmor wurde auf dieser Anhöhe über der Stelle errichtet, wo eine Nonne einst die wundertätige Ikone fand und beherrscht das ganze Stadtbild. In den Seitentrakten der Kirche ist das Museum Tinischer Künstler und Neugriechischer Maler untergebracht, das Werke einiger der bedeutendsten griechischen Bildhauer, die von Tinos stammten beherbergt.

 

Ein paar Straßen weiter das Archäologische Museum, in dem Skulpturen aus dem Poseidon- und Amphitrite-Tempel (am Strand von Kionia) sowie Funde aus geometrischer Zeit (Exo Meria) ausgestellt sind. Oberhalb von Xobourgo liegt eine verfallene mittelalterliche Burg und an der Südseite sind noch Reste des 'Thesmophoreions der Demeter und Persephone zu sehen.

 

Am Inselinneren ist der Tourismus bis jetzt vorübergegangen, und so sind die etwa 45 Dörfer noch unverfälschte Beispiele gewachsener Architektur. Besonders sehenswert sind Falatados und Steni sowie Pirgos, aus dem die meisten großen tinischen Bildhauer hervorgegangen sind, wie I. Halepas, dessen Wohnhaus in ein :Museum umgewandelt wurde, und N. Lytras. Die Tradition wird in einer Marmor-Bildhauerwerkstatt fortgeführt.

 

Von den landschaftlich meist wunderschön gelegenen Klostern sei hier das Frauenkloster «Kir a ton Angelon» in Kehrovouni erwähnt, das in seiner Anlage an ein mittelalterliches Dorf erinnert. Badestrande braucht man auch auf Tions nicht lange zu suchen: Agios Fokas bei Tinos-Stadt, Kionia, Porto, die Panormou-Bucht, Kolimbithres, Agios Sostis und Pahia Ammos sind nur einige von vielen.

 

Die Mondlandschaft «Volax» mit den seltsam geformten Felsblöcken gilt als einmalig auf der Welt. Touristisch ist Tinos his auf die Hauptstadt noch kaum erschlossen, passt sich aber den wachsenden Besucherzahlen zusehends an.
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Stand: 09. Oktober 2017