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Amyklai
 

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Amyklai - der Thron des Apollon

 

Amyklai ist eine der ältesten Städte der Antike und das Amyklaion einer der wichtigsten Ausgrabungsplätze. Er liegt fünf Kilometer südlich von Sparta in der Nähe des gleichnamigen heutigen Ortes (Amikles), auf dem Agia-Kiriaki-Hügel. In diesem Gebiet hat es seit vorgeschichtlicher Zeit Ansiedlungen gegeben. Ein Patz, der zum wichtigsten Kultzentrum der Spartaner wurde, denn hier befand sich das Heiligtum des Hyakinthos und des Apollon Amyklaios - auch “Thron des Apollon“ genannt.

 

 

Die ersten Siedler trafen 2000 v. Chr. hier ein. Die Siedlung erlebte in der letzten Phase der mykenischen Epoche ihre Blütezeit Offenbar seit jener Zeit wurde hier, als Personifizierung der Vegetation, Hyakinthos verehrt, der schöne, von Apoll so heiß geliebte Jüngling, der Sage nach Sohn der Diomede und des Königs Amyklas von Lakedaimon.
 
Auch nachdem die Dorier sich in Sparta niedergelassen hatten, behielt Amyklai, eine Gründung der Achäer, über eine lange Zeit seine Unabhängigkeit. Bei der Ausweitung ihres Herrschaftsgebiets schlossen die Spartaner einen Vergleich mit der Stadt, die schließlich zur fünften Dorfgemeinde der Stadt Sparta wurde und auch in historischer Zeit ihre große Bedeutung beibehielt. Und zwar deshalb, weil an Stelle des Hyakinthos-Kults auf dem Akropolis-Hügel der sehr viel dynamischere des Apollon Karneios getreten war.
   
Die Spartaner ersetzten das alte Kultbild des Hyakinthos durch eine Kultstatue Apollons und beauftragten den berühmten ionischen Bildhauer Bathykles aus Magnesia in Kleinasien, das Fundament dafür zu schaffen. Ende des 6. Jh. v. Chr. (530-500) errichtete Bathykles den ''Thron'', ein eigenartiges, nicht überdachtes Bauwerk mit Säulengängen und Skulpturenschmuck, das die gigantische, über 13 m hohe Statue des Gottes aufnahm. Eine einzigartige Verbindung ionischer und dorischer Architektur.

 
Das Heiligtum von Hyakinthos und Apoll entwickelte sich zur bedeutendsten Kultstätte für die Lakedaimonier. An drei Tagen im Jahr wurden hier die Hyakinthia-Spiele ausgetragen, während derer heilige Waffenruhe herrschte. Am ersten Tag, der der Trauer über den Tod der Vegetation geweiht war, wurden Hyakinthos Opfer dargebracht Am zweiten Tag fanden zu Ehren Apolls feierliche Veranstaltungen statt, an denen alle Einwohner, auch die Sklaven teilnahmen. Am dritten und letzten Tag wurden die eigentlichen Wettkämpfe durchgeführt und Opferhandlungen vorgenommen, wobei dem Gott ein Gewand dargebracht wurde, das Spartanerinnen gewebt hatten.
   
Von der Anlage sind heute auf dem Agia-Kiriaki-Hügel noch Teile der Stützmauer des heiligen Bezirks und einige wenige Architekturteile zu sehen, von denen die meisten in die Kirche Agia Kiriaki verbaut wurden, die wegen der Ausgrabungen Ende des 19. und Anfang des 20. Jh.s eingerissen wurde.
   
Amyklai blieb über Jahrhunderte ein wichtiges religiöses Zentrum, auch in der Römerzeit. Ein Beweis dafür sind außer den Ruinen des Apollonheiligtums auch Weihgeschenke, die aus einer Kultstätte stammen, die Alexandra-Kassandra und Zeus - Agamemnon geweiht war. Die genaue Lage dieser Stätte in der Nähe des alten Mahmut-Bey-Turms konnte noch nicht geklärt werden.
   
Im Mittelalter war Amyklai Sitz eines Bischofs. Im heutigen Ort erinnern zwei kleine Kirchen, Agios Nikolaos und Profitis Ilias, an die byzantinische Zeit
   
Das Kuppelgrab von Vaphio und die Goldbecher

In Vaphio in der Nähe von Amyklai förderte der Spaten der Archäologen ein Kuppe zu Tage, in dem sich zwei Goldbecher fanden - eine der größten archäologischen Entdeckungen auf griechischem Boden. Funde, die ein schlagender Beweis dafür sind, wie bedeutend diese Region bereits in späthelladischer und mykenischer Zeit gewesen ist.
Das mykenische Kuppe von Vaphio, aus kleinen behauenen Steinen erbaut, war wiederholt Gegenstand archäologischer Forschung und erregte vor allem wegen der beiden Goldbecher, die darin gefunden wurden, weltweites Aufsehen. Diese berühmten Becher aus getriebenem Gold, auf denen die Jagd auf wilde Stiere dargestellt ist, befinden sich jetzt im Athener Nationalmuseum. Auch wenn die Forschung den mykenischen Palast von Sparta noch nicht hat lokalisieren können, wird schon allein an diesem Fund deutlich, wie hoch entwickelt und reich dieses Gebiet lange vor 1000 v. Chr. gewesen sein muss. Seine Bedeutung geht auch aus den mykenischen Gräbern hervor, die bei Spilakla freigelegt wurden.

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Stand: 01. November 2017